PfingstbergBlues News | Aktuelles oder Anmerkungen
Wir werden hier in unregelmäßigen Abständen Hinweise zum aktuellen Geschehen (Newsticker) rund um den PfingstbergBlues veröffentlichen.
Geplante Termine 2025 (unter Vorbehalt)
Termin | Veranstaltung |
---|---|
30.04.2025 (Mittwoch) | |
28.05.2025 | MALLY / SCHNEIDER / GASSELSBERGER |
27.06.2025 | KRISSY MATTHEWS & BAND |
18.07.2025 | T. ZWINGENBERGER, K. REUTER, |
19.09.2025 | BIBER HERMANN |
24.10.2025 | VANJA SKY |
28.11.2025 | JIMMY REITER & BAND |
12.12.2025 | NICOLE METZGER |

ALEXIS KORNER ZUM GEDENKEN
Am 1. Januar 1984 starb Alexis Korner, der vielen als "Vater" oder Mentor des brititschen Rhytm´n´Blues gilt. Wir wollen den 40. Todestag zum Anlass nehmen, an diesen großartigen Menschen und Musiker im ganzen Jahr 2024 zu erinnern und mit einigen Veranstaltungen im Rahmen unserer Konzertreihe "Pfingstbergblues" zu würdigen. Dazu sollen Konzerte, eine Ausstellung mit Katalog und eine Gesprächsrunde mit Musikern, Journalisten, Freunden und Fans gehören.
(Das Photo zeigt Alexis Korner im Gespräch mit dem jungen Helmut Roos am Rande des Auftritts von Alexis Korner beim "International Holy Hill Jazz Meeting 1969" auf der Thiingstätte (Heiligenberg) in Heidelberg. Die Abblidung unten zeigt das Veranstaltungsplakat).
Leben und musikalisches Werk sind heute hinreichend dokumentiert, so dass wir mehr den Menschen Alexis Korner in den Mittelpunkt stellen wollen, mit persönlichen Erinnerungen, kleinen Geschichten und Anekdoten von Musikern, die mit ihm auf der Bühne standen, von Journalisten, die mit ihm sprachen, von Konzertbesuchern, die mit ihm ins Gespräch kamen, von Veranstaltern, die ihn in ihren Clubs und Hallen spielen ließen und vielleicht gibt es ja auch Freunde, Musiker, Journalisten, Fans, die mit ihm in einem schriftlichen Austausch standen und davon erzählen können.
Seit Ende der sechziger Jahre trat Korner immer wieder in der Metropolregion Rhein-Neckar auf, so unter anderem auf dem „International Holy Hill Jazz Meeting 1969“ in der Thingstätte auf dem Heiligenberg in Heidelberg, beim SWR-Festival in Ludwigshafen, im Rosengarten Mannheim, im Seestudio Walldorf und kleineren Orten der Region. Deshalb freuen wir uns ganz besonders über Rückmeldungen von Musikern, Club-Betreibern, Besuchern seiner Konzerte, Photographen, Journalisten aus dieser Region, die noch Erinnerungen daran haben und bereit sind, uns diese in welcher Form auch immer zur Verfügung zu stellen.
Wir freuen uns ganz besonders, dass sich mit Ignaz Netzer, einem der renommiertesten Bluesmusiker aus dem deutschsprachigen Raum in das Projekt eingebracht hat und es aktiv unterstützt. Er kannte Alexis Korner persönlich, stand mit ihm gemeinsam auf der Bühne und hat ihm nach eigener Aussage sehr viel zu verdanken.
Für eine Kontaktaufnahme gibt es folgende Möglichkeiten:
pfingstbergfestival@web.de oder über die Webseite von www.ignaznetzer.de
Gerne kann auch telefonisch Kontakt aufgenommen werden (siehe Webseiten).
Wir freuen uns auf Erinnerungen, Anekdoten, Photos, Plakate , die einen großartigen Musiker würdigen.
Ihr Werner Aust

Memorial Concert | Remembering
Christian Huber & Jörg Teichert
Alte Feuerwache Mannheim
Remembering Christian Huber & Jörg Teichert
Dienstag, 13. September 2022
Einlass 19:00, Beginn 20:00
VVK 15 € zzgl. Gebühren / AK 20 €
Memorial Concert
In Mannheim gibt es viele Brücken: sichtbare über Rhein und Neckar und unsichtbare, die Personen, Religionen und Kulturen verbinden. Jede Brücke in Mannheim wurde und wird von Menschen gebaut, die sich beruflich oder persönlich dem Brückenbau verschreiben. Im Februar dieses Jahres hat Mannheim und haben wir zwei solcher Menschen verloren. Jörg Teichert und Christian Huber waren als Musiker für ihre stilistische Vielfalt bekannt, für ihre Fähigkeit, mit ihrer Musik Verbindungen zu einer anderen Zeit, einer anderen Kultur oder einem neuen Lebensgefühl herzustellen. Beide waren auch in ihren großen Freundeskreisen wichtige, verbindende Elemente. Wir wollen diese wunderbaren Menschen feiern! Wir wollen zeigen, dass ihre Brücken noch stehen und wir ihnen unendlich dankbar dafür sind, dass sie uns alle immer noch zusammenbringen. Musikalisch soll der Abend würdigen, wie vielfältig die beiden als Musiker und Menschen waren. Es soll ein bunter, fröhlicher Abend werden, denn auf Brücken darf auch getanzt werden.
Die Einnahmen des Abends kommen den Hinterbliebenen zugute.
Wir freuen uns auf einen schönen Abend, der zwei großartige Musiker würdigt
Werner Aust
In Memoriam: † Jörg Teichert (1981 - 2022) und † Christian Huber (1981 - 2022)
Es ist immer noch unfassbar und so schwer in Worte zu fassen.
Jörg Teichert und Christian Huber starben vor wenigen Tagen bei einem schrecklichen Verkehrsunfall. Sie hatten keine Chance.
Es wurde eine Spendenaktion für die Familie von Christian Huber gestartet:
www.christianundjoerg.de
Jörg war nicht nur einer der grossartigsten Gitarristen und ein großer Freund der "Pfingstbergblues"-Reihe, er war mir über die Konzerte bei uns und anderswo zu einem guten Freund geworden, warmherzig, offen, neugierig, humorvoll, empathisch, zuhörend..... Er hat dreimal in den unterschiedlichsten Formationen bei uns gespielt, im Duo „Red & Grey“ mit Erwin Ditzner, mit „Peace Rebel Radio“ und mit den "Pfingstberg Blues All Stars", Timo Gross nannte ihn bei dieser Gelegenheit „die neue Generation des Blues“. Carolyn Breuer staunte über seine Vielseitigkeit an der Gitarre und lud ihn spontan zu zwei weiteren Konzerten nach München ein, aber der Meister an der Gitarre konnte eigener Auftritte wegen die Einladung nicht annehmen. Jörg sollte auch den amerikanischen Blues & Rootsmusiker Peter Karp während seiner Herbsttour 2021 durch Deutschland und Österreich begleiten. Auch diese Einladung konnte und wollte er wegen anderweitiger Verpflichtungen nicht wahrnehmen. Immerhin kam es zu einer Begegnung der beiden beim Mannheimer „Bluesday“, die Karp mit einem kleinen Videopost verewigte. Die Ablehnung dieser Angebote sagt auch etwas über seine Loyalität zu den zahlreichen musikalischen Projekten aus, an denen er beteiligt war. Verlässlichkeit war ihm wichtig. Vor allem zeugt es aber auch von der großen Wertschätzung, die ihm neben den drei genannten unzählige Kollegen aus der Rhein-Neckar-Region und darüber hinaus entgegen brachten.
Die wunderbare Musikstadt hat viele herausragende Musiker*innen hervorgebracht. Jörg war nicht nur einer von ihnen, für mich gehörte er zu den Besten. Jörg war ein „Großer“ – und wollte doch kein „Großer“ sein. Seine Bescheidenheit ließ das nicht zu. Er machte nie ein Aufheben um sein Können an der Gitarre oder den anderen Instrumenten und schon gar nicht um seine Person. Die Musik stand für ihn immer im Mittelpunkt. Ich wollte ihn in unseren Gesprächen immer noch viel mehr auf den Blues „festnageln“, aber er antwortete stets, dass es so viel tolle Musik gäbe, da könne er sich nicht auf eine Richtung festlegen. Recht hatte er!
Und blieb trotzdem tief im Blues verwurzelt.
In diesem Jahr sollte er noch zweimal bei uns auftreten, mit Barbara Dennerlein und Erwin Ditzner sowie mit Frecklesnake, der Mannheimer Bluesband, in der auch der großartige Schlagzeuger Christian Huber spielte. Ihn kannte ich von seinen Jazzprojekten, auch er sollte in diesem Jahr beim Pfingstbergblues spielen, das erste Mal, im Rahmen der "Pfingstberg Bluestage" mit der Band "Frecklesnake", die es in dieser Form nun nicht mehr gibt.
Das Leben ist manchmal gnadenlos, denn: es geht einfach weiter, unabhängig von den Befindlichkeiten der davon Betroffenen. Und so findet denn auch das eigentlich mit Jörg geplante Konzert von Barbara Dennerlein und Erwin Ditzner ohne ihn statt. Nach einem kurzen Zögern und Innehalten haben wir beschlossen, dieses Konzert für Jörg zu spielen. Er hätte es auch so gewollt.
Ich grüße Sie herzlich im Gedenken an zwei großartige Musiker
Werner Aust

ALEXIS KORNER ZUM GEDENKEN
Am 1. Januar 1984 starb Alexis Korner, der vielen als "Vater" oder Mentor des brititschen Rhytm´n´Blues gilt. Wir wollen den 40. Todestag zum Anlass nehmen, an diesen großartigen Menschen und Musiker im ganzen Jahr 2024 zu erinnern und mit einigen Veranstaltungen im Rahmen unserer Konzertreihe "Pfingstbergblues" zu würdigen. Dazu sollen Konzerte, eine Ausstellung mit Katalog und eine Gesprächsrunde mit Musikern, Journalisten, Freunden und Fans gehören.
(Das Photo zeigt Alexis Korner im Gespräch mit dem jungen Helmut Roos am Rande des Auftritts von Alexis Korner beim "International Holy Hill Jazz Meeting 1969" auf der Thiingstätte (Heiligenberg) in Heidelberg. Die Abblidung unten zeigt das Veranstaltungsplakat).
Leben und musikalisches Werk sind heute hinreichend dokumentiert, so dass wir mehr den Menschen Alexis Korner in den Mittelpunkt stellen wollen, mit persönlichen Erinnerungen, kleinen Geschichten und Anekdoten von Musikern, die mit ihm auf der Bühne standen, von Journalisten, die mit ihm sprachen, von Konzertbesuchern, die mit ihm ins Gespräch kamen, von Veranstaltern, die ihn in ihren Clubs und Hallen spielen ließen und vielleicht gibt es ja auch Freunde, Musiker, Journalisten, Fans, die mit ihm in einem schriftlichen Austausch standen und davon erzählen können.
Seit Ende der sechziger Jahre trat Korner immer wieder in der Metropolregion Rhein-Neckar auf, so unter anderem auf dem „International Holy Hill Jazz Meeting 1969“ in der Thingstätte auf dem Heiligenberg in Heidelberg, beim SWR-Festival in Ludwigshafen, im Rosengarten Mannheim, im Seestudio Walldorf und kleineren Orten der Region. Deshalb freuen wir uns ganz besonders über Rückmeldungen von Musikern, Club-Betreibern, Besuchern seiner Konzerte, Photographen, Journalisten aus dieser Region, die noch Erinnerungen daran haben und bereit sind, uns diese in welcher Form auch immer zur Verfügung zu stellen.
Wir freuen uns ganz besonders, dass sich mit Ignaz Netzer, einem der renommiertesten Bluesmusiker aus dem deutschsprachigen Raum in das Projekt eingebracht hat und es aktiv unterstützt. Er kannte Alexis Korner persönlich, stand mit ihm gemeinsam auf der Bühne und hat ihm nach eigener Aussage sehr viel zu verdanken.
Für eine Kontaktaufnahme gibt es folgende Möglichkeiten:
pfingstbergfestival@web.de oder über die Webseite von www.ignaznetzer.de
Gerne kann auch telefonisch Kontakt aufgenommen werden (siehe Webseiten).
Wir freuen uns auf Erinnerungen, Anekdoten, Photos, Plakate , die einen großartigen Musiker würdigen.
Ihr Werner Aust

Memorial Concert | Remembering
Christian Huber & Jörg Teichert
Alte Feuerwache Mannheim
Remembering Christian Huber & Jörg Teichert
Dienstag, 13. September 2022
Einlass 19:00, Beginn 20:00
VVK 15 € zzgl. Gebühren / AK 20 €
Memorial Concert
In Mannheim gibt es viele Brücken: sichtbare über Rhein und Neckar und unsichtbare, die Personen, Religionen und Kulturen verbinden. Jede Brücke in Mannheim wurde und wird von Menschen gebaut, die sich beruflich oder persönlich dem Brückenbau verschreiben. Im Februar dieses Jahres hat Mannheim und haben wir zwei solcher Menschen verloren. Jörg Teichert und Christian Huber waren als Musiker für ihre stilistische Vielfalt bekannt, für ihre Fähigkeit, mit ihrer Musik Verbindungen zu einer anderen Zeit, einer anderen Kultur oder einem neuen Lebensgefühl herzustellen. Beide waren auch in ihren großen Freundeskreisen wichtige, verbindende Elemente. Wir wollen diese wunderbaren Menschen feiern! Wir wollen zeigen, dass ihre Brücken noch stehen und wir ihnen unendlich dankbar dafür sind, dass sie uns alle immer noch zusammenbringen. Musikalisch soll der Abend würdigen, wie vielfältig die beiden als Musiker und Menschen waren. Es soll ein bunter, fröhlicher Abend werden, denn auf Brücken darf auch getanzt werden.
Die Einnahmen des Abends kommen den Hinterbliebenen zugute.
Wir freuen uns auf einen schönen Abend, der zwei großartige Musiker würdigt
Werner Aust
In Memoriam: † Jörg Teichert (1981 - 2022) und † Christian Huber (1981 - 2022)
Es ist immer noch unfassbar und so schwer in Worte zu fassen.
Jörg Teichert und Christian Huber starben vor wenigen Tagen bei einem schrecklichen Verkehrsunfall. Sie hatten keine Chance.
Es wurde eine Spendenaktion für die Familie von Christian Huber gestartet:
www.christianundjoerg.de
Jörg war nicht nur einer der grossartigsten Gitarristen und ein großer Freund der "Pfingstbergblues"-Reihe, er war mir über die Konzerte bei uns und anderswo zu einem guten Freund geworden, warmherzig, offen, neugierig, humorvoll, empathisch, zuhörend..... Er hat dreimal in den unterschiedlichsten Formationen bei uns gespielt, im Duo „Red & Grey“ mit Erwin Ditzner, mit „Peace Rebel Radio“ und mit den "Pfingstberg Blues All Stars", Timo Gross nannte ihn bei dieser Gelegenheit „die neue Generation des Blues“. Carolyn Breuer staunte über seine Vielseitigkeit an der Gitarre und lud ihn spontan zu zwei weiteren Konzerten nach München ein, aber der Meister an der Gitarre konnte eigener Auftritte wegen die Einladung nicht annehmen. Jörg sollte auch den amerikanischen Blues & Rootsmusiker Peter Karp während seiner Herbsttour 2021 durch Deutschland und Österreich begleiten. Auch diese Einladung konnte und wollte er wegen anderweitiger Verpflichtungen nicht wahrnehmen. Immerhin kam es zu einer Begegnung der beiden beim Mannheimer „Bluesday“, die Karp mit einem kleinen Videopost verewigte. Die Ablehnung dieser Angebote sagt auch etwas über seine Loyalität zu den zahlreichen musikalischen Projekten aus, an denen er beteiligt war. Verlässlichkeit war ihm wichtig. Vor allem zeugt es aber auch von der großen Wertschätzung, die ihm neben den drei genannten unzählige Kollegen aus der Rhein-Neckar-Region und darüber hinaus entgegen brachten.
Die wunderbare Musikstadt hat viele herausragende Musiker*innen hervorgebracht. Jörg war nicht nur einer von ihnen, für mich gehörte er zu den Besten. Jörg war ein „Großer“ – und wollte doch kein „Großer“ sein. Seine Bescheidenheit ließ das nicht zu. Er machte nie ein Aufheben um sein Können an der Gitarre oder den anderen Instrumenten und schon gar nicht um seine Person. Die Musik stand für ihn immer im Mittelpunkt. Ich wollte ihn in unseren Gesprächen immer noch viel mehr auf den Blues „festnageln“, aber er antwortete stets, dass es so viel tolle Musik gäbe, da könne er sich nicht auf eine Richtung festlegen. Recht hatte er!
Und blieb trotzdem tief im Blues verwurzelt.
In diesem Jahr sollte er noch zweimal bei uns auftreten, mit Barbara Dennerlein und Erwin Ditzner sowie mit Frecklesnake, der Mannheimer Bluesband, in der auch der großartige Schlagzeuger Christian Huber spielte. Ihn kannte ich von seinen Jazzprojekten, auch er sollte in diesem Jahr beim Pfingstbergblues spielen, das erste Mal, im Rahmen der "Pfingstberg Bluestage" mit der Band "Frecklesnake", die es in dieser Form nun nicht mehr gibt.
Das Leben ist manchmal gnadenlos, denn: es geht einfach weiter, unabhängig von den Befindlichkeiten der davon Betroffenen. Und so findet denn auch das eigentlich mit Jörg geplante Konzert von Barbara Dennerlein und Erwin Ditzner ohne ihn statt. Nach einem kurzen Zögern und Innehalten haben wir beschlossen, dieses Konzert für Jörg zu spielen. Er hätte es auch so gewollt.
Ich grüße Sie herzlich im Gedenken an zwei großartige Musiker
Werner Aust

VERWAISTER PFINGSTBERGBLUES
Hier sitze ich nun herum mit meinem „Pfingstbergblues“ und warte seit Wochen etwas benommen und hilflos auf bessere Zeiten. Die gähnende Leere im „Red House“, die verwaisten Stühle, die „laute“ Stille in der sonst von fröhlichem Schülergeschrei geprägten Pfingstbergschule mögen symbolhaft für den fehlenden Blues stehen.
Auch die Konzerte der „Pfingstbergblues“-Reihe sind von den restriktiven Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie und zum Schutz der Bevölkerung betroffen. Nach dem sensationellen Start Ende Januar 2020 mit Ludwig Seuss und Abi Wallenstein musste der März-Auftritt der „Elville Blues Band“ schweren Herzens abgesagt werden. Und auch das mit Spannung erwartete Konzert der Mannheimer Band „Frecklesnake“ kann nun nicht stattfinden.
Alle Hoffnungen ruhen also auf dem Juli-Konzert mit der Organistin Barbara Dennerlein, die die erzwungene Pause zusammen mit Jörg Teichert an der Gitarre und Erwin Ditzner an den Drums mit einem mitreißenden Auftritt (hoffentlich) beenden wird.
Und wenn der Blues schon eine Zwangspause einlegen muss, soll ein kleiner Ausblick auf Kommendes wenigstens etwas Trost spenden. So wird es nach der Sommerpause im Oktober international mit dem Trio um Marc Amacher und kraftvollem und zugleich hochemotionalem Bluesrock aus den Schweizer Alpen weitergehen.
Etwas ruhiger, aber deshalb nicht weniger kraftvoll und emotional werden „Sir“ Oliver Mally aus Österreich und Peter Schneider aus München ihren akustischen Blues spielen. Auf beide Konzerte freue ich mich schon sehr.
Und da man ja auch in Krisenzeiten den Kopf nicht in den Sand stecken soll, wage ich schon einmal einen ersten Blick in das Jahr 2021. Im Januar können wir vielleicht (noch mit Vorbehalt) den siebzigsten Geburtstag von Nick Woodland im „Red House“ feiern. Eine neue CD von ihm ist zudem in Arbeit.
Im weiteren Jahresverlauf soll dann auch endlich dem „Pfingstbergblues“-Whisky und seinem Erfinder, Holger Braunweiler, angemessen gehuldigt werden. Geplant ist ein Auftritt der „Downhome Percolators“, verstärkt um den Pianisten Christian Rannenberg. Gespickt mit vielen Anekdoten und Geschichten rund um das Thema „Blues & Whiskey“ werden die drei Musiker Klaus „Mojo“ Kilian, Bernd Simon und eben Christian Rannenberg viele der Titel spielen, die Kilian in seinem für die „Pfingstbergblues“-Seite geschriebenen Beitrag „If The Blues Was Whiskey“ zitiert und erwähnt hat.
Und nicht zuletzt soll es in 2021 auch wieder zu einer Neuauflage der „Pfingstberg Blues All Stars Band“ kommen, wie immer zusammengesetzt aus Musikern, die in den letzten Jahren unabhängig voneinander mit ihren verschiedenen Formationen aufgetreten sind. Und ich kann jetzt schon eine hochkarätige Besetzung versprechen.
Im September 2021 wird es zu einem weiteren musikalischen Höhepunkt kommen: dann wird die „VegaStrauss Band“ mit Tony Vega und Kai Strauss.dem „Red House“ die Ehre erweisen. Stauss´ begeisternder Auftritt vom Dezember 2020 ist uns allen noch in sehr guter Erinnerung
Und natürlich drücken wir die Daumen, dass die Erkrankung von Tom Gray weiterhin so gute Fortschritte macht, dass er mit seiner Band „Delta Moon“ in 2021 auch nach Mannheim kommen kann.
Konkrete Termine stehen noch nicht fest, schauen Sie also immer wieder einmal die Webseite des „Pfingstbergblues“: www. pfingstbergblues.de.
In diesem Sinne bleiben Sie gesund und dem „Pfingstbergblues“ gewogen.
Werner Aust

Aktuelle Mitteilung zur Situation und Leseempfehlung „If the blues was whiskey...“ (Klaus Mojo Kilian)
Liebe Freunde und Besucher der „Pfingstbergblues“-Konzerte,
bis zuletzt hatte ich gehofft, dass dieser bittere Kelch an uns vorüber geht; aber seit letztem Freitag ist klar: der „gesunde Menschenverstand“ und die Verordnungen der Stadt Mannheim und des Landes Baden-Württemberg machen das 24. „Pfingstbergblues“-Konzert unmöglich. Der Auftritt der „Elville Blues Band“ ist abgesagt und auf unbestimmte Zeit verschoben. Mir tut das für alle Beteiligten unendlich leid, wäre es doch wieder ein wunderbares Konzert in unserer Reihe geworden.
Selbstverständlich können alle bereits gekauften Karten in den Vorverkaufsstellen Optik Faust, Rheinau, und der Buchhandlung „Schwarz auf Weiss“ in Neckarau ohne Umstände zurückgegeben werden. Sollten Sie Fragen dazu haben, können Sie mich gerne unter den angegebenen Kontaktdaten erreichen. Für die entstandenen Unannehmlichkeiten bitte ich um Nachsicht und Verständnis.
Allen Freunden und Besuchern unserer Konzertreihe, die den Blues in diesen aufregenden Zeiten nicht missen wollen, empfehle ich den wunderbaren und exklusiv für unsere Webseite www.pfingstbergblues.de geschriebenen Beitrag von Klaus „Mojo“ Kilian „If The Blues Was Whiskey….“. Er beschreibt sehr informativ den „zwingenden“ Zusammenhang von Whiskey und Blues. Dazu ist er mit Links zu den erwähnten Musikern und angesprochenen Songs versehen, die Sie sich anhören können und sollten – und dazu einen „Pfingstbergblues“-Whisky trinken. Das könnte zumindest ein kleiner Ersatz für das ausgefallene Konzert sein und Vorfreude auf ein angedachtes „Whiskey-Blues“-Konzert im nächsten Jahr mit den „Downhome Percolators“ (Klaus „Mojo“ Kilian, Bernd Simon) und Chris Rannenberg am Piano auslösen.
Hinweisen möchte ich auch noch auf die sogenannten „Wohnzimmer“-Konzerte im Netz, die einige Musiker, die auch schon beim „Pfingstbergblues“ aufgetreten sind, verstärkt anbieten. Sie sind eine gute Möglichkeit, sich mit den „freiberuflichen“ Musikern zu solidarisieren und sie ein klein wenig zu unterstützen.
In diesem Sinne: achten Sie auf sich und die Anderen und bleiben Sie gesund!
Bis zum nächsten „Pfingstbergblues“ im „Red House“!
Werner Aust