Flo Bauer Blues Project

03.05.2019,20.00

Der junge, gerade mal 21-jährige Gitarrist und Sänger aus dem Elsass, zählt zu den größten französischen Talenten in Sachen Blues. Seit seinem 6. Lebensjahr macht er Musik. Bekannt wurde Flo Bauer durch seinen Auftritt im Jahre 2014 bei „The Voice“, wo er mit einer akustischen Interpretation des Stones-Klassikers „Angie“ Publikum und Jury gleichermaßen begeisterte. 2016 erhielt Bauer den „Révélations“-Preis (Newcomer) beim „Blues Sur Seine Festival“  in Paris. 2018 wurde er bei der PROMO BLUES NIGHT beim Bluesfestival in Basel ausgezeichnet. In der Folgezeit spielte er zahlreiche Konzerte in Frankreich, der Schweiz und auch in Deutschland.

Mit seiner EP „Virtual Generation“ und seinem aktuellen Album „Flo Bauer Blues Project and guest“ beweist das junge Talent sein musikalisches Können als Gitarrist und Sänger. Die Band ist ein Zusammenspiel zweier Generationen. Auf der einen Seite die junge elsässische Bluesgröße Flo Bauer (g,v) und auf der anderen Seite zwei virtuose Altmeister nicht nur des französischen Bluesuniversums, Pierrot Bauer (dr) und Ben Seyller (b), beide schon bald ein halbes Jahrhundert in der Musikszene dabei. Offenbar führt diese Chemie zwischen jugendlich, talentiertem Ungestüm und reifer Erfahrung zum Erfolg. Mit ihrem Repertoire, bestehend aus Eigenkompositionen von Flo Bauer und bekannten, neu arrangierten Stücken, zeigen sie, dass Blues generationenüberschreitende Musik für jedemann sein kann und auch ist.

Mit seinem Können und seiner Ausstrahlung konnte er einige der besten Musiker der französischen Bluesszene wie Fred Chapellier, Charlie Fabert oder Yves-Michel Kochmann davon überzeugen, bei seiner CD „Flo Bauer Blues Project“ als Gastmusiker mitzuwirken.

Jan Lindqvist

5.07.2019,20.00

Der Guru Guru Saitenmagier Jan Lindqvist entführt die Hörer in bluesgetränkte, meditative Klangwelten mit spirituell anmutenden, ostinaten Grooves. In den Songs aus seiner eigenen Feder erschafft er schwebende Klanglandschaften, deren Roots tief im Blues und Psychedelic Rock verankert sind.

Lindqvist ist als außergewöhnlicher Slider, Lapsteeler und Klangvisionär bekannt. Immer auf der Suche nach neuen Sounds und frischer Inspiration studierte er in Jaipur beim Worldmusic Grammy Preisträger Vishwa Mohan Bhatt indische Slide Gitarre. Auch dessen prägendende Eindrücke finden sich in Lindqvists Spiel wieder.
Anmutende Melodik, gepaart mit erdigen Slide Sounds, begegnen archaischen Blues Grooves im Stile John Lee Hookers oder Ali Farouk Toures. Mystische Soundscapes im Stile eines Daniel Lanois verweben sich mit dem Space Rock von Guru Guru.

Für die hypnotische Grooves und das auratische Fundament sorgen die beiden Szenegrößen Armin Rühl und Wolfy Ziegler. Während Rühl, einer der besten Drummer Deutschlands, zuerst für seine Arbeit bei Herbert Grönemeyer bekannt ist, tourt Bassist Ziegler zur Zeit mit „Spliff Reloaded“.

Lindqvists Konzerte werden Guru Guru Fans genauso schätzen wie Blues Aficionados.

Sein aktuelles Album „Superkarma“ erschien am 15.1.2019 auf dem Grand Cru Records Label von Blues Mastermind Timo Gross.

Ignaz Netzer

11.10.2019, 20.00

Mit Ignaz Netzer kommt der Gewinner des German Blues Award 2015 ins „Red House“ nach Mannheim.

Seine neue Solo-CD „When the Music is over“ mit ausschließlich Eigenkompositionen wurde im Juni 2015 nominiert für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

Ignaz Netzer ist der lebende Beweis für das, was Musikwissenschaftler schon längst vermuteten: Der Blues kommt aus dem Schwabenland!! So urteilte jüngst die „Heilbronner Stimme“, dass es nur noch eine Frage der Zeit sei, bis wegen ihm Mississippi-Raddampfer auf dem Neckar gesichtet werden. Und der „Saaner Anzeiger“ aus der Schweiz urteilte: „ Der weißeste Schwarze von ganz Deutschland.“

Er gründete im zarten Alter von 13 Jahren seine erste Band und gilt heute als DER klassische Bluessänger Deutschlands. Seit 1971 gab er weit mehr als 2500 Konzerte in vielen Ländern Europas, u.a. mit Blueslegenden wie Alexis Korner, Champion Jack Dupree, Louisiana Red oder genreübergreifend mit Barbara Dennerlein und Gerhard Polt. Er veröffentlichte 16 Tonträger und eine DVD.

Sehr publikumsnah und augenzwinkernd humorvoll vermittelt Ignaz Netzer Einblicke in die faszinierende Welt schwarzer Musik: Sein Soloprogramm darf man als Crossover-Projekt bezeichnen: Blues, Folk, Ragtime und Gospel nehmen genauso Raum ein wie seine sensiblen, eigenwilligen Eigenkompositionen.

Den Sänger, Gitarristen, Harpspieler, Liedermacher und Entertainer bezeichnete das Fachmagazin JAZZ Podium als „Großmeister des klassischen Blues“, die Süddeutsche nannte ihn gar „Bluesmagier“.

Kai Strauss

13.12.2019, 20.00

Barbara Dennerlein

10.7.2020, 20.00

Barbara Dennerlein über Blues

„…. Blues ist unglaublich vielfältig und kann auf so viele verschiedene Weisen gespielt werden. Das Blues-Feeling ist in jedem Moment spürbar in meiner Musik, eine Quelle der Inspiration und Ausdruck der tiefsten Gefühle …..“

 

Es ist unüberhörbar, der Blues liegt ihr im Blut.. Meisterhaft entlockt sie ihrer Hammond-B 3 die Blue Notes. Ihr intensives Blues-Feeling und ihre Vielseitigkeit kommen auf dieser Compilation („Best of Blues – Through The Years“, Bebab Records) bestens zur Geltung. Barbara Dennerlein spannt den Bogen vom Traditionellen bis zum Experimentellen in neun Aufnahmen von 1985 bis 2014 – in unterschiedlichen Besetzungen – im Studio und Live.

 

Chuck Leavall, Keyboarder der Rolling Stones über Barbara Dennerlein

„…Wow, what a talent! She´s in a league of her own. I can tell you that. She´s just absolutely amazing. I.m constantly amazed by Hammond players who are good with their feet as well as their hands, and she certainly is ……“

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